Zukunftsweisende Friedhofsgestaltung

Es gibt Kommunen, die den Friedhof als lästiges und notwendiges Anhängsel in ihren vielfältigen Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge sehen und dafür entsprechend wenig fachlich, personell, finanziell und emotional investieren. Doch genauso gibt es Städte und Kommunen, die den Friedhof inhaltlich, programmatisch und kulturell in hervorragender Weise weiterentwickeln und als Vorreiter die Zukunft des Friedhofs schon heute mitgestalten.

Auf dieser Seite finden Sie zukunftsweisende Praxisbeispiele. Lassen Sie sich von den Ideen inspirieren und nehmen Sie dies zum Anlass auch in Ihrer Region eine Diskussion über die Weiterentwicklung der Friedhöfe anzuschieben. Erst mit gemeinsamer Anstrengung, anfangend auf der kommunalen Ebene, wird es uns gelingen, die Bestattungs- und Friedhofskultur fortzuentwickeln.

Praxisbeispiele

Friedhof Düren – eine Friedhofsanlage, die ihrer Zeit weit voraus ist

Oliver Wirthmann

Abstract
Der städtische Friedhof in Düren verbindet individuelle Bestattungsmöglichkeiten mit wirtschaftlichem Denken und kultureller Ästhetik zum gelungenen Dreiklang. Statt Effekthascherei wird auf nachhaltige Planung gesetzt. Es ist ein Friedhof, der in seiner Vielfalt und Harmonie überzeugt.
Den gesamten Artikel finden hier zum Download.
 

Eduard-Müller-Krematorium Hagen – neugestalteter Abschiedsraum

Oliver Wirthmann

Abstract
Der neue Abschiedsraum im Eduard-Müller-Krematorium Hagen zeichnet sich durch klare Formensprache und Offenheit für verschiedene Möglichkeiten des Abschieds aus.  Seine kontemplative Atmosphäre lässt Rituale zu und erlaubt zugleich freies Handeln entsprechend eigener Anschauungen der Trauenden. 
Zweimal im Jahr wird ein Gottesdienst für die „Ungedachten“ gefeiert, also Menschen, an die keiner mehr denkt und auch Menschen, die als Obdachlose nur allzu schnell in der Mühle des Vergessens gefangen sind.