Was bedeutet Friedhof für Sie ganz persönlich?

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Was andere über den Friedhof sagen

Steffi, 28 Jahre

Für mich ist ein Friedhof ein Platz der letzten Ruhe, ein persönlicher Rückzugsort, vielleicht auch mein letztes Plätzchen für die Ewigkeit, Faszination pur schon seit meiner Kindheit, aber natürlich auch ein Ort der Trauer und ein Ort des Abschiedes... auf ungewisse Zeit.

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Stefanie, 34 Jahre

Für mich ist der Friedhof schon immer ein Ort der Ruhe, des Träumens und des Innehalten. Ein Ort an dem Tradition auf neue Ideen und Umsetzungen trifft und das manches Mal schon auf benachbarten Grabstellen. Eine Parkanlage, auf der es geschäftig zugehen oder die Ruhe auf einer Parkbank einhalten kann. Ein Ort, der so bunt, so vielfältig und erholsamen sein kann. Ein Friedhof ist für mich nicht immer ein Ort der Trauer, sondern ein Ort für das Leben und die Zeitgeschichte. Wann immer es mir die Zeit erlaubt oder ich in fremden Ländern bin, zieht es ich auf den Friedhof. Für mich ist er also ein wichtiger und interessanter Ort.

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Thomas, 69 Jahre

Seit einiger Zeit gehören auch Friedhofsbesuche für mich bei Städtereisen dazu.Ob Père Lachaise in Paris, der Melatenfriedhof in Köln, der Hauptfriedhof in Kassel, der Dorothenstädtische Friedhof in Berlin, der Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg, um nur einige zu nennen (und an jüdische Friedhöfe habe ich jetzt gar nicht gedacht- Prag!); es sind immer Orte der Ruhe und Kontemplation, auch der kleine in meinem Heimatort. Ich kann mir allerdings auch eine Bestattung in einem Friedwald oder Ruheforst vorstellen, hätte aber Bedenken, wenn die Angehörigen mit der Asche beliebig umgehen könnten.

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Marcus, 44 Jahre

Mein Großvater hat sich aufgrund eines Streit mit der Kirchenverwaltung um den gemieteten Grabplatz seiner Mutter, plastinieren lassen. Es wäre cool, wenn ich ihn in der Körperwelten Ausstellung sehen könnte. Ansonsten wird man von der Wiege bis zum Grab reglementiert und zur Kasse gebeten. Deshalb nein zum Friedhofszwang. Ich will von der Erde verschwinden ohne dass jemand noch jahrelang Miete für irgendwas zahlen muss oder reglementiert wird. Solang niemand auf dem Komposthaufen im Schrebergarten beigesetzt wird sollte sich der Staat und die Bestatterlobby raushalten. Rest In Peace!

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Leonhard, 72 Jahre

Mein Weg führt mich täglich durch den örtlichen Friedhof. Er vermittelt mir eine gewisse Ruhe und viel Gelassenheit.

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Hannelore, 71 Jahre

Der Friedhof sollte auch die Möglichkeit zur Baumbestattung geben, nur die Grabbestattung ist nicht mehr zeitgerecht.

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Ela, 28 Jahre

Ich liebe Friedhöfe! Als Bestatterin in Ausbildung verbringe ich viel Zeit dort, aber auch privat genieße ich gerne die Ruhe und Natur (Die sehr zutraulichen Eichhörnchen auf dem Pragfriedhof in Stuttgart sind mein Highlight). Und doch könnte ich mir nicht vorstellen, selbst auf einem bestattet zu werden, denn keine der momentan verfügbaren Bestattungsarten sagt mir sonderlich zu. Verbrannt werden möchte ich nicht, in einem Sarg rund zwei Meter tief in der Erde liegen aber auch nicht. Ich würde mir wünschen in Tüchern gewickelt und mit Blumen geschmückt der Erde übergeben zu werden - diese Bestattungsart wäre bestimmt sogar Klimafreundlicher. Im Idealfall passiert das im Wald oder auf einer schönen Wildblumenwiese. Kurz gesagt: Ich möchte eine Abschaffung des Friedhofszwangs und des...

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Denise, 36 Jahre

...eine wichtige Anlaufstelle. Für mich selbst zur inneren Einkehr, zum Gedenken, zum Nachdenken fürs Zwiegespräch.

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Peter, 60 Jahre

Friedhof ist für mich Zwang. In weiten Teilen Deutschlands gilt der Friedhofszwang für Asche. Seit der Nazizeit. In weiten Teilen des Auslands gibt es keinen Friedhofszwang für Asche. Warum darf meine Asche nicht auf einer Wiese verstreut werden?

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