Was bedeutet Friedhof für Sie ganz persönlich?

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Was andere über den Friedhof sagen

Petra, 59 Jahre

Ein Besuch auf dem Friedhof gibt Ruhe und Entspannung, da er das Gefühl von Zeitlosigkeit vermitteln und die Bedeutung von alltäglichen Problemen relativieren kann.

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Kirsten, 38 Jahre

Friedhof ist für mich, wenn ich die Gräber meiner Großmütter besuche, ein Ort der Erinnerung und der Einkehr. Friedhof ist für mich, wenn ich auf anderen Friedhöfen spazieren gehe, ein Ort der Natur und Erholung sowie ein Ort der mir etwas über die Region erzählt.

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Diana, 45 Jahre

Für mich ist kein Friedhof wichtig. Im Gegenteil. Meine Vorfahren haben bzw. wünschen sich anonym bestattet zu werden. Wegen der Friedhofspflicht. Am liebsten wären sie verstreut worden in alle Winde.Das hätte ich für mich auch gerne in alle Winde verweht – auf dem Meer oder einem hohen Berg.Ich möchte nicht, dass sich irgendwann jemand verpflichtet sehen muss mein Grab zu pflegen und dann auch noch dafür zahlen soll, dass ich dort liegen muss.Eine Beisetzung kostet schon unverschämt viel und dann noch 15 Jahre zwangsverpflichtet…nein!

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Mary, 64 Jahre

Ich gehe gern durch Friedhöfe, sie sind  ein Ruhepol in hektischen Großstädten, regen zum Nachdenken an. Die Gräber meiner Vorfahren und Verwandten sind allerdings so verstreut und weit entfernt von meinem Wohnort, dass ich sie nur ganz selten besuche. Ich selbst möchte in einem Friedwald meine letzte Ruhe finden, denn die Natur ist das alles Verbindende und zeigt uns mit den, sich in den Jahreszeiten verändernden Bäumen, den ewigen Kreislauf des Lebens.

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Dirk, 47 Jahre

Friedhof ist für mich ein zentraler Ort in der Mitte unserer Gesellschaft, ein kultureller Ort, ein Ort der Trauer, der inneren Einkehr, der offenbarten Liebe und Zuneigung zu unseren Vorfahren und zur menschlichen Zivilisation.

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Andreas, 47 Jahre

Friedhof ist für mich nicht wichtig. Bin aus der Kirche seit Jahren ausgetreten. Bestattung wie früher oder wie jetzt noch meist üblich wird verschwinden. Die Menschen wünschen sich individuelle Möglichkeiten, die verstorbene Person zu "beerdigen". Ich würde mir wünschen, entweder die Asche über den Alpen verstreuen oder daß meine Frau einen Diamanten aus meiner Asche machen läßt. Das wäre ein Traum, leider in Deutschland nicht erlaubt und im Ausland sehr teuer. Hier ist Deutschland extrem hinten dran. Wie viele Menschen sind nicht mehr in der Kirche. Sterben tun sie ja trotzdem irgendwann. Für die Angehörigen muß es leichter werden, eine persönliche "Bestattung" organisieren zu können

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Alisa, 20 Jahre

In meinen Augen ist der Friedhof einengend und freiheitsberaubend. Ich möchte nicht, dass mein toter Körper irgendwann an einem fremdbestimmten Fleck unter der Erde vermodert. Warum soll ich später an jenem Ort in jenem Zustand von der Zeit der Erde gleicht gemacht werden? Warum dürfen meine Hinterbliebenen nur an dem dafür vorgesehenem Ort um mich trauern – und nicht dort, wo man unter sich ist, wo ich es mir wünsche? An einem Ort, der mit etwas bedeutet? Der Großteil der Menschen durchläuft meist ein durchschnittliches Leben von Station zu Station – Schule, Uni, Arbeit… Es gleicht einer Massenabfertigung, einer gelenkten Menschmassenhaltung. Naturgegebene Rechte werden uns bei der Geburt entzogen und durch sofort wirksame Pflichten und Gesetze ersetzt. Sollte doch wenigstens mindestens...

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Martina, 31 Jahre

nicht so wichtig. Ich trauere eher in Gedanken und brauche keinen Ort zum Aufsuchen. Ich wäre eher für eine Seebestattung oder eine Versträuung der Asche im Wald. Alle Alternativen ohne Pflegeaufwand würde ich begrüßen..

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