Was bedeutet Friedhof für Sie ganz persönlich?

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Was andere über den Friedhof sagen

Max, 60 Jahre

Abzocke in Pur. Der Friedhofzwang für Urnen macht es möglich. Es geht nur um´s Geld. Die Bestattungsmafia hat nur ein Argument, das Andenken an die Toten muss gewahrt werden. Dafür stehen die Friedhöfe! Nach der Liegezeit, wenn keiner mehr für das Grab bezahlt, verschwindet die Asche im Massengrab/das Grab verschwindet. Dann ist das Andenken an die Toten total egal. An die Würde der Lebenden, die für ihre Asche/Beerdigung etwas anderes wünschen, wird nicht gedacht, und deren Wünsche, finanziellen Anliegen untergeordnet.

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Katharina , 33 Jahre

Ein Ort der Vergangenheit, aber auch der Zukunft. Denn für mich bedeuten die Menschen, die ich auf einem Friedhof oder einer Ruhestätte besuche beides. Sie sind Teil meiner Vergangenheit, haben mich dort ein Stück meines Weges begleitet, mich geprägt, deshalb werden sie auch immer ein Teil meiner Zukunft sein.

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Karo, 22 Jahre

Friedhof ist für mich Ruheraum, Ort für Trauer. Aber auch Ort für Naherholung, Spaziergänge, Tiere beobachten. Der Friedhof als Raum des Lebens, wo sich Menschen begegnen und wieder ins Gespräch kommen.

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Petra, 62 Jahre

Friedhöfe sind für mich zeitlebens bedeutende (Lern-)Orte größter Inspiration und Faszination. Sie erzählen mir Geschichten, regen mich zum Nachdenken an, vermitteln mir (Ent-)Spannung.

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Ajit Kai, 59 Jahre

Friedhof ist für mich ein Lebensraum, eingebettet in die Alltäglichkeit meines Lebens. Friedhof ist für mich ein Ort der Ruhe, Besinnung und Kreativität. Friedhof ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Friedhof ist ein Konzentrat an Erinnerungen an Vergangenes und Erinnerung an das Zukünftige. Friedhof ist für mich ein Ort der Kunst, der Erhabenheit vergangener Bildhauer, deren Können und die Transformation von Persönlichkeit in die Ewigkeit der Steinsprache. (Bildhauer)

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Thomas, 64 Jahre

Ein Ort an dem Trauerarbeit geleistet werden kann. Ein Ort an dem Hinterbliebene Abschied nehmen können. Ein Ort an dem christliche Rituale lebendig sind und Zuversicht, Trost und Halt geben werden können.

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Martina, 58 Jahre

Friedhof ist für mich ein Ort der Ruhe und der Begegnung mit meinen Verstorbenen. Ein Ort der Trauer, des Lächelns, der Erinnerung, des Schmerzes, der Dankbarkeit. Er könnte darüberhinaus ein Ort der Begegnung für Trauernde untereinander sein, mit Gesprächsmöglichkeit in einem passenden Rahmen - vielleicht wie es die vorgestellte Trauerhaltestelle ermöglichen kann; auch mit Begleitangeboten.

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Beate, 59 Jahre

Friedhof ist für mich ein großes Ärgernis: Überreguliert, unökologisch und in der derzeitigen Form wenig hilfreich für die Trauerkultur.

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Melanie, 37 Jahre

Der Friedhof ist für mich Ort des Gedenkens, ein Ort, damit nicht "nichts" übrig bleibt von den Menschen. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass der Friedhof mehr als eine Art Gemeinschaftsgarten mit vielen kleinen Blühflächen betrachtet wird, und weniger wie eine Ansammlung von Steinflächen. Hierfür sollten die insektenfreundlichen Pflanzen einen höheren Stellenwert erhalten, als ein akkurat bepflanztes/versiegeltes Grab. Vielleicht schafft diese Bepflanzung es bei den Empfehlungen der (Friedhofs-)Gärtner weiter nach vorne...?

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