Was bedeutet Friedhof für Sie ganz persönlich?

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Was andere über den Friedhof sagen

Cornelia, 65 Jahre

Ein Ort der Trauer, aber auch ein Ort der Besinnung und Ruhe. Schön ist ein alter Friedhof mit hohem Baumbestand. Die Grabbepflanzungen finde ich schön, wenn sie naturnah und insektenfreundlich sind. Schlimm finde ich die stereotypen Bepflanzungen mit Stiefmütterchen im Frühjahr u.ä. Es wäre schön, wenn die Friedhofsgärtner durch die Art ihrer Bepflanzungen Anregungen geben könnten für naturnahe, insektenfreundliche Bepflanzung!  

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Irene, 62 Jahre

Es gibt auch noch die Reerdigung als Bestattungsform. Ich finde, diese ist die Umweltfreundliche. Nur leider noch nicht in allen Bundesländern.

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Monika, 61 Jahre

Ein ganz wesentlicher Anker zur Orientierung im Leben seit Kindertagen. Seit 2006 bin ich Fördermitglied eines Friedhofes, auf dessen Grundstück meine Familie seit 1822 eine Grabstätte besitzt, die unter Denkmalschutz steht und dadurch den ewigen Gräbern des Judentums und Islams nahekommt. In all den wirren Zeiten ist es mir Trost und Orientierung.

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Anna, 14 Jahre

Ein Ort, an dem ich mich von verstorbenen und lieb gewonnenen Menschen verabschieden kann. Ich kann meine Mitmenschen, Freunde und Verwandten besuchen und das bedeutet für mich Friedhof.

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Mara, 27 Jahre

Als Teenager fand ich den Friedhof irgendwie angsteinflößend, da der Tod für mich eine beängstigende Tatsache darstellte. Wenn ich heute über einen Friedhof gehe, springen meine Gedanken. Wer ruht hier? Wie war dessen Leben wohl? Kann ich an dem Grab erkennen, wie sehr die verstorbene Person geliebt und geschätzt wurde? Was hat sie wohl alles erlebt? Wird sie hier oft besucht? Hat man sie vergessen? Und vieles, vieles mehr! Dieser Ort macht mich ehrfürchtig und rührt mich! Ein Friedhof macht mir bewusst, was ich mir für mich selber wünsche und dass es manchmal gar nicht so verkehrt ist, sich bewusst zu machen, dass man endlich ist, um aus gedanklichen Sackgassen hinauszufinden und freier atmen zu können.

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Mathias, 23 Jahre

Ein Ort der Begegnung. Ein Ort der Stille und des Nachdenkens. Ein Ort der dankbaren Erinnerung. Ein Gedenkort. Eine grüne Oase. Kann ein Ort der Tradition und Moderne sein. Ein wandelbarer Ort.

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Andreas, 63 Jahre

Ich habe mich im Konsens mit meiner ganzen Familie für einen Bestattungswald (im Taunus) entschieden. Zwei Familienmitglieder sind an unserem Familienbaum bereits bestattet. Es ist für uns wunderbar und einzigartig. Ganz anders, als sich um Gräber auf einem Friedhof kümmern zu müssen bzw. über den eigenen Tod hinaus dafür Sorge zu tragen. Auch die Beisetzungen waren emotional ein ganz besonderes Erleben. Mein Credo: Wir kommen aus der Natur. Und wir gehen zur Natur zurück.

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